Körper und Bewegung in der Psychotraumatologie
Methoden und Erfahrungsaspekte aus der Arbeit mit traumatisierten Menschen
Seminar für Menschen, die beruflich mit traumatiserten Menschen zu tun haben
In unserer therapeutischen Arbeit sind wir immer wieder mit Menschen mit kleinen und großen Traumata konfrontiert, die uns auf die eine oder andere Weise besonders herausfordern. Die innerseelischen Behandlungsmethoden reichen von aktiver Imagination, Körperübungen, Embodiment, Kreativem Tanz, Malen, Gestalten bis hin zu heilenden Ritualen im Kreistanz.
Insbesondere auch die aufklärenden Aspekte spielen eine große Rolle in der Entlastung schwieriger Gefühle und Erfahrungen.
Die Interventionsangebote reichen von Stabilisierung und Distanzierung bis hin zu Stressreduktion und Affektmodelation.
In diesem Seminar werden wir uns mit den Grundlagen der Psychotraumatologie beschäftigen und neben den neurophsiologischen Grundlagen Konzepte der Traumatherapie kennenlernen. Im Vordergrund steht dabei die konkrete Erfahrung einzelner Angebote die allesamt mehr oder weniger bekannte oder vertraute Tanz - und Bewegungsthemen beinhalten: Raum, Lebensfreude, Grenze, Präsenz, Ich-Aktivität, Handlungsspielraum, Bodenkontakt, Kontrollerleben, Schutz, Gefühl, Eigensinn.......
Spielerisch übend werden wir den Raum traumatisierter Körper betreten und uns mit verschiedenen bewegungs- und kreativtherapeutischen Elementen und Interventionen Lösungs,-Verarbeitungs und Wandlungsangeboten nähern.
Zielgruppe: Menschen aus unterschiedlichen pädagogischen oder therapeutischen Berufsfeldern, die mit traumatisierten Menschen arbeiten.
Termin: 26. bis 28. November 2010
Freitag, 17.00 bis 21.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 19.00 Uhr
und Sonntag 10.00 bis 16.00 Uhr
Leitung: Anne van den Boom
Seminarbeitrag: EUR 250,-/200,-
(EUR 200.- mit Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 1. Juli)
Anmeldeschluss: 1. Oktober 2010
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